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Nano-Bio Kits

Publiziert von admin am 19. Juni 2008

Um Schülern den experimentellen Zugang zu Bio-, Medizin- und Nanotechnologien zu erleichtern, hat das Institute of Bioengineering and Nanotechnology (IBN) in Singapur drei so genannte Nano-Bio Kits entwickelt. Sie richten sich an 15-19 Jahre alte Schüler und enthalten neben den speziellen Werkzeugen und Materialien auch Anleitungen und Hintergrundinformationen für eine Reihe von Experimenten, die man in einem Schullabor durchführen kann.

Nano-Bio Kits

Die drei Kits behandeln folgende Themen:

  • Das Biological Fuel Cell Kit erlaubt den Bau einer Bio-Brennstoffzelle, in der Zucker durch an Nanopartikel gebundene Enzyme an der Anode oxidiert wird. Ein weiteres Enzym an der Kathode reduziert Sauerstoff und schliesst damit den Stromfluss. Diese Art der der Brennstoffzelle wurde erst 2007 beschrieben.
  • Mit dem Dielectrophoresis Kit können Schüler einen Dielektrophorese-Chip mit Hilfe eines photolithografischen Verfahrens bauen. Auf dem Chip können Zellen oder Nanopartikel in dem inhomogenen elektrischen Feld manipuliert oder nach Grösse sortiert werden.
  • Das Thermo-Responsive Hydrogel Kit erlaubt die Herstellung eines temperaturempfindlichen Polymer-Materials, in dem die Diffusion von Stoffen von der Temperatur abhängt. Die Versuche veranschaulichen die Wirkungsweise gezielter Phamakotherapien.

Die einzelnen Kits kosten etwa 100 CHF/60 €.
Leider gibt es bisher keine unabhängigen Berichte vom Einsatz des Kits in einer Schule.

Nano-Bio Kits Website

 

Synchronisierte Metronome

Publiziert von admin am 12. Juni 2008

Nachdem Christiaan Huygens 1657 die Pendeluhr erfunden hatte, beobachtete er einige Jahre später ein interessantes Phänomen: Zwei Pendeluhren, die sich im gleichen Gehäuse befanden, hatten ihren Pendelschlag perfekt in einem gegenphasigen Rhythmus synchronisiert. Er deutete die Energieübertragung durch das Gehäuse (die Kopplung) als die Ursache für diese “Art der Sympathie”.

Eine moderne Variante dieses Phänomens zeigt Alireza Bahraminasab von der ”Nonlinear dynamics and medical physics” Gruppe an der Lancaster University mit fünf Metronomen, die auf einem Brett stehen, dass auf zwei Blechdosen rollen kann, und die durch das Brett miteinander gekoppelt sind. Die Metronome pendeln in der gleichen Frequenz aber mit unterschiedlichen Phasen. Das Brett und die Dosen fangen selbst an zu pendeln und dämpfen oder verstärken die in verschiedene Richtungen weisenden Kräfte der Metronome. Schliesslich werden alle Metronome durch diese Kopplung zur Verblüffung des Beobachters synchronisiert.